Mein Weg zum Heilpraktiker

Nach der Ausbildung zum Restaurantfachmann, habe ich meinen Zivildienst in der Hämatologie und Onkologie der Caritasklinik St. Theresia absolviert. Die Arbeit mit den Menschen hat mir sehr viel gegeben und mich erstmalig mit der Vergänglichkeit des Lebens konfrontiert. Viele Patienten sah ich in den 13 Monaten mehrmals auf der Station, baute emotionale Verbindung auf, einige begleitete ich bis zum letzten Tag. Diese Zeit hat mir unglaublich viel Lebensmut geschenkt. Ich lernte, den Fokus auf das Wesentliche zu lenken und dankbar zu sein.

Trotzdem wollte ich meine gerade zuvor abgeschlossene Ausbildung vervollständigen und habe ein Studium der Betriebswirtschaft, Fachbereich Hotellerie und Gastronomie, gewählt. Danach habe ich im Veranstaltungsbereich in Berlin und später in einer Personalagentur für gastronomisches Fachpersonal in Köln gearbeitet. In beiden Bereichen war es Alltag, sehr eigenständig und selbstverantwortlich zu arbeiten, anderseits war es auch erforderlich, ein guter Teamplayer zu sein. Der Stresspegel war konstant hoch, die Zeit knapp und der Druck enorm.

Im Herbst 2007 erfüllte ich mir einen Lebenstraum und habe nach langer Planung mein eigenes Restaurant in Köln eröffnet. Wegen baulicher Mängel musste ich den florierenden Betrieb im Sommer 2008 schließen.

Die Abwicklung der Geschäftsauflösung dauerte über ein Jahr und hat mich bis auf ein Minimum meiner Energie ausgebrannt. Zurück ins Leben und zu Kräften kam ich mit Unterstützung einer wundervollen Heilpraktikerin. Danach folgte ein Jahr Auszeit und intensive Meditations- und Bewusstseinsprozesse in Kursen der Oneness University.

Nachdem ich selbst erfahren habe, wie schnell und einfach sich manifeste Symptome durch alternative Heilmethoden, Meditation und Achtsamkeit lösen lassen, wollte ich mehr über die unterschiedlichen Therapieformen, deren Ansätzen und die Naturheilkunde wissen.

Die Ausbildung habe ich von 2010 bis 2012 an einer Heilpraktikerschule in Vollzeit gemacht.

Dazu gehörte auch eine schuleigene Lehrpraxis, in der wir unter Anleitung von erfahrenen Heilpraktikern erste Schritte in der praktischen Arbeit machen konnten.

Seit 2013 arbeite ich in meiner eigenen Praxis. Ich vertiefe stetig mein vorhandenes Wissen, neuen Therapien begegne ich mit Offenheit und wenn sie sich aus meiner Sicht als sinnvoll erweisen, fließen sie in meine Gesamtarbeit ein.

Elementare Werte in meinem Leben und meiner Arbeit sind Respekt, Ehrlichkeit, Offenheit, Klarheit und Mitgefühl!

Ich würde mich sehr freuen, dich auf deinem Weg unterstützen zu dürfen.

Herzliche Grüße
Alexander Wurster